Die 7 wichtigsten Faktoren bei der Grundrissplanung

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Die 7 wichtigsten Faktoren bei der Grundrissplanung

Damit Sie sich später in Ihrem Traumhaus wohlfühlen, ist eine gelungene Grundrissplanung absolute Voraussetzung. Damit dies gelingt, braucht es einige Überlegungen, die Sie vorher beachten sollten. Unsere Wienerberger Massivwerthaus Baumeisterpartner unterstützen Sie gerne und planen Ihr individuelles Ziegelhaus maßgeschneidert auf Ihr Grundstück. Damit dies optimal gelingt, sollten Sie Ihre Vorstellungen und Wünsche klar definieren. Um Ihnen dies zu erleichtern, haben wir im Folgenden die 7 wichtigsten Faktoren für eine gelungene Grundrissplanung zusammengefasst.

Grundrissplanung | 7 wichtige Faktoren

Der Stil

Bedeutenden Einfluss auf die Grundrissplanung hat der gewünschte Baustil. Hier sollten Sie sich frühzeitig klarwerden, welchen Stil Sie bevorzugen. Soll es eher ein klassisches Ziegelhaus sein, welches Gemütlichkeit vermittelt? Welches Dach bevorzugen Sie, ein Satteldach, ein Walmdach oder doch ein Zeltdach? Die unterschiedlichen Dachformen und Ihre Beschreibungen finden Sie in unseren Beitrag DIE DACHFORMEN – MÖGLICHE VARIATIONEN IM ÜBERBLICK. Oder soll das zukünftige Haus eher im modern puristischen Stil, im mediterranen Stil oder doch komplett individuell geplant werden? In jedem Fall hat dieser Faktor große Auswirkung darauf, wie Ihr Haus geplant werden muss, damit Sie sich später darin wohlfühlen.

Die Form

Neben der Designfrage, spielt die Form eine entscheidende Rolle in der Grundrissplanung. Soll das Massivhaus klassisch rechteckig geplant werden oder mit einem Erker ausgestattet werden? Möchten Sie lieber eine L-Architektur bzw. ein Winkelhaus oder bevorzugen Sie eine U-Form? Viele Varianten stehen zur Auswahl und jede hat ihre Vorteile. So ist die rechteckige Variante sehr energieeffizient, die Erkervariante bringt im Gegenzug viel Licht in die eigenen Wände. Die L-Form, welche gerne in der Bungalow-Bauweise eingesetzt wird, macht eine Unterteilung in Zonen möglich. Dies sorgt für schalltechnische Vorteile in den unterschiedlichen Bereichen. Und wenn Sie Ihren Garten in den Mittelpunkt rücken möchten, dann ist eine U-Form von Vorteil. Weitere Details dazu finden Sie in unserem Beitrag DIE VIER BELIEBTESTEN GRUNDRISSE IM ÜBERBLICK.

Die Zimmeranzahl

Ein wichtiger Grund ein Haus zu bauen, ist für viele die Wohnraumerweiterung. Es werden oft aufgrund von Familienzuwachs mehr Räumlichkeiten benötigt oder dem Wunsch des eigenen Gartens wird nachgegangen. Doch sollte vorab gut überlegt werden, wieviel Wohnraum tatsächlich benötigt wird, denn jeder zusätzliche Quadratmeter – und somit jedes Zimmer – wirkt sich entsprechend auf die Kosten aus. Auf die Standardräume werden sie keinesfalls verzichten können. Dazu zählt man im Hausbau alle Räumlichkeiten, die für ein funktionstüchtiges Haus notwendig sind wie Essbereich – Küche, Wohnbereich – Wohnzimmer, Bad/WC und Technikraum bzw. Heizungsraum.

Zur zweiten Kategorie zählt man die Rückzugsräume wie Schlaf-, Entspannungs- und Arbeitsräume sowie Spiel- und Kinderzimmer. Hier können Sie frei nach Ihren Wünschen und Bedürfnissen entscheiden. Wie viele Schlafzimmer bzw. Kinderzimmer sollen es sein? Möchten Sie ein eigenes Arbeitszimmer oder ein Gästezimmer? Oder vielleicht möchten Sie dieses Zimmer mit einem Klappbett kombinieren. Brauchen Sie einen Hobbyraum oder möchten Sie lieber eine eigene Wellnessoase in Ihren vier Wänden? Klären Sie Ihre Zimmernotwendigkeit und notieren Sie sich Ihre Wunschvorstellungen für die Entwurfsplanung. Gerne können Sie dazu auch unsere Checkliste Entwurfsplanung nützen, diese erhalten Sie kostenlos in unserem Hausbau-Starterpaket.

Wohnfläche versus Verkehrsfläche

Wie erwähnt, bringt Ihnen jeder ersparte Quadratmeter bares Geld. Jedoch sollten Sie aufpassen, dass Sie nicht zu viel sparen, denn dies könnte sich negativ auf das Wohlfühlen in Ihrem Zuhause auswirken. Im Grunde unterscheidet man in der Hausplanung zwischen Wohnfläche und Verkehrsfläche. Zu den Verkehrsflächen zählen der Vorraum inklusive Eingangsbereich, die Treppen und die Gänge zu den Zimmern. Gerne wird bei den Verkehrsflächen zugunsten der Wohnfläche gespart. Hier ist allerdings Vorsicht geboten, denn ein zu kleines Vorzimmer kann schnell beengend wirken. Oft fehlt es dann auch an entscheidendem Stauraum und genügend Platz für Schuhe, Jacken, Regenschirme etc. sollte schon sein. Auch eine kleine Sitzbank zum Schuhe anziehen, kann schön praktisch sein. Wenn die Kinder noch klein sind, sollte im Vorraum auch ausreichend Platz für einen Kinderwagen sein. Wenn Sie sich für ein zweistöckiges Haus entscheiden, können die Vorräume auch zum gemeinsamen Spielen der Kinder genutzt werden.

Auch bei der Treppe gibt es unterschiedliche Überlegungen. So kann diese beispielsweise offen in den Wohnbereich integriert werden. Dies spart Platz und wirkt modern. Auf der anderen Seite ist die Lärmübertragung im Haus höher. Auch in diesem Fall gilt es sorgfältig abzuwiegen.

Bei den Raumgrößen gilt zu sagen, dass je nach Zimmer eine Mindestgröße empfohlen ist. Beim Kinderzimmer wären dies ca. 12 m². Allerdings ist dies schon die unterste Grenze, denn Kinder nutzen ihre Zimmer nicht nur zum Schlafen, sondern vorrangig zum Aufenthalt und Spielen. Deshalb wäre ein Kinderzimmer von ca. 16 m² Größe ideal.

Auch beim Wohnzimmer entscheidet der Geschmack bzw. auch das Geldbörserl. In vielen Wohnungen liegt die Durchschnittsgröße eines Wohnzimmers bei ca. 24 m². Wenn Sie mehr Freiraum wünschen, kann ein Wohnzimmer aber auch schon mal aus 48 m² und noch mehr bestehen. Mit entscheidend dabei ist die Raumaufteilung.

Die Raumaufteilung

Zwei Fragen, die bei der Gestaltung der Grundrissplanung wesentlich mitentscheiden, sind folgende: Wie viele Ebenen soll das Haus haben? Sollen Wohnzimmer und Küchenbereich eher offen oder geschlossen gestaltet werden?

Wenn Sie sich für die Bungalow-Bauweise entscheiden und somit alle Räumlichkeiten auf einer Ebene haben, profitieren Sie einerseits von der Barrierefreiheit und andererseits von der Gestaltungsfreiheit. Der Bungalow bietet durch das Wohnen auf einer Ebene ein besonderes Lebensgefühl. Die ebenerdige Bauweise benötigt jedoch mehr Platz und somit auch ein dementsprechend größeres Grundstück. Als weiterer Nachteil, wäre die geringere Energieeffizienz zu nennen.

Die offene oder eher geschlossene Wohnarchitektur ist in beiden Varianten umsetzbar. Die moderne Variante des offenen Wohn- und Küchenbereichs genießt den Vorteil, dass alle Personen immer mitten im Geschehen sind. Egal, ob Sie Ihre Kleinkinder im Auge behalten möchten oder mit den Gästen vor dem Essen noch etwas plaudern möchten, mit dem offenen Grundriss ist das möglich. Diese Bauweise bietet zudem ein großzügiges Raumgefühl und lädt zur Kommunikation ein.

Die geschlossene Variante genießt den Vorteil, dass weder Lärm noch Gerüche in das Wohnzimmer dringen können.

Die Flexibilität – Mehrfachnutzung der Räumlichkeiten

Die Nutzungsbedürfnisse der Bewohner ändern sich über die Jahre bzw. Jahrzehnte. Sie sollten dies bereits von Anfang an in die Grundrissplanung miteinbeziehen. Anfangs wächst die Familie und die Kinder bewohnen die einzelnen Zimmer. Doch was soll danach geschehen? Am besten Sie planen etwas Flexibilität von Anfang an mit ein. Die Variationen können auch hier völlig unterschiedlich ausfallen. Wie auch immer ihre zukünftige Planung aussieht, teilen Sie Ihre Vorstellungen unseren Baumeisterpartnern mit, sodass diese Überlegungen miteinbezogen werden können.

Die Energieeffizienz

Mit einem Ziegelhaus ist jedes Energiespar-Konzept möglich. Jedoch gilt grundsätzlich zu sagen, je niedriger die gewünschte Energiekennzahl beim zukünftigen Haus ist, je kompakter muss es gebaut werden. Das heißt, wenn Sie sich für ein Energiekonzept wie das Passivhaus entscheiden, dann werden Sie um einen kompakten Rechteck-Grundriss nicht umhinkommen. Nur so lässt sich die Energiekennzahl dafür auch erreichen. Ein Niedrigenergiehaus dagegen macht alle Planungswünsche möglich. Auch mit einem Sonnenhauskonzept und einem e4-Ziegelhaus 2020 sind alle Gestaltungvarianten möglich. Diese Hauskonzepte machen die höhere Energiekennzahl mit der Gewinnung von erneuerbaren Energien wieder wett, sodass Sie gleichzeitig von niedrigen Energiekosten sowie höchstem Wohnkomfort profitieren.

Wenn Sie kurz davorstehen, mit der Grundrissplanung zu beginnen, dann holen Sie sich doch unser kostenloses Hausbau Starterpaket. Damit bekommen Sie von unseren Baumeisterpartnern eine 200,- Euro Gutschrift auf die Entwurfsplanung.

Massiv schöne Grüße

Ihr Wienerberger Massivwerthaus Serviceteam

By |2017-08-29T05:44:39+00:0028.08.2017|Architektur, Massivwerthaus, Planungstipps|0 Comments

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