Eine seriöse Finanzplanung gehört zu den wichtigsten Maßnahmen, die vor Beginn des Hausbaus abgeschlossen werden müssen. Jedoch ist dies für zukünftige Hausbesitzer nicht immer so einfach, da viele Kostenfaktoren nicht bekannt sind. Ein nicht außer Acht zu lassender Faktor ist das Grundstück und die damit zusammenhängenden Erschließungskosten. Da können schnell einige tausend Euro zusammenkommen, ohne dass diese in der Planung berücksichtigt wurden. Wir haben für Sie die wichtigsten Faktoren zum Thema Grundstück-Erschließung zusammengefasst, damit Sie beim Hausbau den Überblick bewahren.

Durch die Erschließung das Grundstück nutzbar machen

Damit ein Grundstück für den Hausbau nutzbar wird, muss es vorher aufgeschlossen werden. Das heißt, es braucht Strom, Wasser bzw. Abwasser, Telefon bzw. Internet und vielleicht sogar Gas bzw. Fernwärme. Dies hängt vom gewünschten Heizsystem ab. Außerdem benötigt es auch eine Hauszufahrt. Alternativ dazu kann auch eine Wegdienstbarkeit über das Nachbargrundstück zählen. Zusätzlich kommt die notarielle Eintragung in das Grundstück zu den Erschließungskosten hinzu.

Im Grunde wird zwischen der öffentlichen und privaten Erschließung unterschieden. Als öffentliche Erschließung werden alle Maßnahmen bezeichnet, die bis zur Grundstücksgrenze umgesetzt werden. Die Maßnahmen innerhalb des Grundstückes werden als private Erschließung bezeichnet.

Ein entscheidender Faktor der Kosten für die Erschließung ist die Distanz zur nächsten Anschlussstelle. Umso größer die Distanz für die öffentliche Erschließung ist, umso höher werden die Kosten ausfallen. Informationen darüber können Sie bei der Gemeinde bzw. dem Magistrat und bei den Netzbetreibern einholen. Weiteren Einfluss auf die Kosten nimmt die Bodenbeschaffenheit bzw. der Grundwasserspiegel. Dies muss vorher mittels Bodenprobe festgestellt werden. Dementsprechend können danach die Leitungen auf dem Grundstück verlegt werden. Dies wird auch in einem entsprechenden Kanalplan festgehalten, welcher dann ein Bestandteil in der Bauverhandlung ist. Wichtig ist, dass Sie diese Kanalplanung gut aufbewahren. Denn sollten später einmal Baumaßnahmen notwendig sein, ist es gut zu wissen, wo und wie tief die Leitungen verlegt wurden. Zur Sicherheit ist es ratsam, dies mit Fotos zu dokumentieren. Denn wenn Rohre ausgetauscht werden müssen, ist es hilfreich zu wissen, an welchen Stellen sie zusammengesetzt wurden.

Zusätzlich müssen schon in der Planungsphase alle Wege, Treppen oder Gänge eingeplant werden. Auf die Zufahrt darf nicht vergessen werden. Wie können die Wege möglichst effizient genutzt werden? Dies ist die wesentlichste Frage bei der Planung, die es zu klären gilt. Auch das Thema Barrierefreiheit sollte in der Planung Platz finden. Gibt es für später auch einen Weg, der ohne viele Treppen auskommt? Dies kann später im Alter den Alltag erleichtern.

Kosten für die Erschließung

Wie vorher erwähnt, können die Kosten für die Erschließung komplett unterschiedlich ausfallen. Denn diese hängen von der Distanz zur nächsten Anschlussstelle, der Größe des Grundstücks und dem bereits vorhandenen Netz ab. Als Mittelwert können Sie von zwischen 10.000 und 15.000 ausgehen. Dies ist allerdings nur als grober Mittelwert zu verstehen. Für eine genauere Berechnung müssen Sie die notwendigen Informationen bei der Gemeinde bzw. den Netzbetreibern einholen. Beim Grundstückkauf selbst sollten Sie immer darauf achten, wie das Grundstück erschlossen ist. Hierbei unterscheidet man erschlossen, teilerschlossen oder nicht erschlossen. Je nach Stufe müssen Sie mit erhöhten Kosten rechnen.

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Massiv schöne Grüße

Ihr Wienerberger Massivwerthaus Serviceteam

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