Von Haus aus kindersicher – 9 Tipps für mehr Sicherheit

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Von Haus aus kindersicher – 9 Tipps für mehr Sicherheit

 

Alle Eltern möchten für ihre Kinder nur das Beste. Ein sicheres Zuhause mit Platz und Freiraum zum Wachsen. Genau aus diesem Grund ist es für viele Menschen ein Lebenstraum ein Haus zu bauen. Damit der Traum nicht zum Alptraum wird, gilt es bei der Planung und Ausführung des Hauses einiges zu beachten. Die 9 wichtigsten Tipps, die die Sicherheit Ihrer Kinder deutlich erhöhen, haben wir im folgenden Beitrag zusammengefasst. 

Baustelle

Nicht nur wenn das Haus fertig ist, bedarf es einiges an Überlegungen. Schon während der Bauphase gilt es, höchste Vorsicht walten zu lassen. Kinder lieben Baustellen, sind diese doch ein wunderbarer Abenteuerspielplatz, wo es viel zu entdecken gibt. Aber genau das ist nicht der Fall. Häuser, die sich noch in der Bauphase befinden, bergen viele Gefahren für Kinder. Egal, ob ein nicht umzäunter Kellerschacht oder große Baustellengeräte wie eine Kreissäge, die Gefahren lauern überall. Deshalb sind Kinder davon fernzuhalten. Die sorgfältige Sicherung der Baustelle ist deshalb oberste Pflicht. Es gilt die Baustelle zu verschließen und zu umzäunen, sodass der Zutritt für Kinder gar nicht möglich ist. Und sollten Sie einmal mit Ihren Kindern gemeinsam die Baustelle besichtigen, so lassen Sie diese nicht aus den Augen.

Stufenlos planen

Schon in der Planung gilt es darauf zu achten, dass keine bautechnischen Stolperfallen den Weg säumen. Auf etwaige architektonische Besonderheiten wie Stufen oder Podeste sollte man ganz verzichten. Wenn die Kinder beim Spielen gerade in Schwung sind, kommt es bei unnatürlichen Hindernissen schnell zu schweren Verletzungen. Ein barrierefreies Haus ist immer noch am sichersten, vor allem für die Kinder.

Kindersichere Elektroinstallation

Große Gefahr geht für Kinder von Steckdosen aus. Darauf sollte in jedem Haus mit Kindern besonderes Augenmerk geworfen werden.  Verwenden Sie daher nur kindersichere Steckdosen bzw. versehen Sie diese mit eigener Kindersicherung.

Zusätzlich ist es auch sinnvoll, bei der Elektroinstallation auf einen Fehlstrom-Schutzschalter zu achten. Diese sorgt dafür, dass in Millisekunden der Stromkreis unterbrochen wird, sollte der stromführende Teil der Steckdose versehentlich berührt werden. Dies sorgt für zusätzliche Sicherheit.

Geschlossene Stiegen

Gerne wird heutzutage bei einem 2-stöckigen Haus eine offene Stiege geplant. Diese ist meist mit viel Metall versehen und optisch ein richtiger Hingucker. Doch für ein kindersicheres Haus sind solche Konstruktionen nicht zu empfehlen, denn sie haben meist Ecken und Kanten, an denen sich die Kleinen gerne stoßen. Auch zwischen den Stufen können die Kinder leicht hängen bleiben.

Ein geschlossenes Stiegenhaus mit rutschfesten Treppen sorgt für wesentlich mehr Sicherheit. Dieses kann zusätzlich, solange die Kinder noch im Krabbelalter sind, mit einem Tür- bzw. Treppenschutzgitter ausgestattet werden.

Senkrechte Füllstäbe beim Geländer

Auch wenn das Stiegenhaus geschlossen ist, so gibt es in einem Haus unzählige Möglichkeiten für ein Geländer. Egal, ob das Geländer auf dem Balkon oder vor dem Haus den Aufgang schmückt, wichtig ist dabei, dass es klettersicher ist. Das heißt die Zwischenstäbe eines jeden Geländers sollten senkrecht stehen und der Abstand dabei nicht größer als 12 cm sein. Und auch ein nach innen gezogener Handlauf erschwert das Klettern am Geländer. So wird das Überklettern des Geländers weitgehendstes vermieden.
Gute Beleuchtung

Auch wenn auf architektonische Stolperfallen verzichtet wurde, so lauern trotzdem in jedem Haus ständig kleine Hürden. Denn beispielsweise Spielzeug bleibt gerne einmal liegen und findet nicht immer sofort an seinen Platz zurück. Und damit diese kleinen selbstgelegten Fallen für Kinder besser sichtbar sind, ist eine gute Beleuchtung zu empfehlen. Dies macht kleinen Kindern das Leben leichter.

Fenster und Türen

Auch bei der Wahl der richtigen Türe gilt es auf Kindersicherheit zu achten. Bei Glastüren bietet ein Sicherheitsglas wesentlichen höheren Schutz, sollte es einmal zum Bruch kommen.

Und bei Fenstern können zusätzliche Sicherungen dafür sorgen, dass Kinder diese nicht öffnen können.

Küche und Schubladen

Ein ebenso großer Gefahrenherd ist der Herd – verzeihen Sie dieses Wortspiel. Fast 15 % aller Kinderunfälle sind Verbrühungen. Deshalb ist ein Herdschutzgitter absolut zu empfehlen. Zusätzlich bieten auch Kindersicherungen für Schubladen und Küchenkästen Schutz vor Verletzungen. Denn wenn die Kleinen unbemerkt auf Entdeckungsreise gehen, sind Messer in der Schublade oder Putzmittel unter der Spüle vor ihnen sicher.

Rauchmelder


Seit der OiB-Richtlinie 2 muss in allen Aufenthaltsräumen wie z.B. Wohn- oder Arbeitszimmer sowie in allen Schlafräumen ein Rauchmelder angebracht werden.  Natürlich muss auch im Kinderzimmer ein entsprechender Melder angebracht werden. Dieser kann Leben retten.

Massiv schöne Grüße

Ihr Wienerberger Massivwerthaus Serviceteam

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By |2017-04-27T13:07:46+00:0023.02.2017|Planungstipps, Uncategorized|1 Comment

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One Comment

  1. Ahmo April 12, 2017 at 9:42 am

    Wir haben auch treppengitter und Steckdosenschutz.
    Im Badezimmer und im flur wo putz sachen drin sind ist eine Schrank Sicherung.

    Diese eckenschutz Dinger sind mist. Halten nicht.auch diese dinger für die Türen find ich Überflüssig.ich klemm da eben ein Küchentuch rein.
    Herdschutz hab ich auch nicht.ich hab auch nicht alles weg geräumt. Meine Kinder sollen lernen das sie nicht an alles ran zu gehen haben.ist vielleicht anstrengender aber dann muss ich nicht ständig hinterher wenn wir mal woanders sind.
    Es gibt auch einiges bei rossmann an kindersicherungen.

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