Massivwerthaus Projektleiter Franz Hirschmann ganz persönlich

//Massivwerthaus Projektleiter Franz Hirschmann ganz persönlich

Massivwerthaus Projektleiter Franz Hirschmann ganz persönlich

Menschen schaffen Werte. Dies ist ein wichtiger Grundsatz in der Wienerberger Massivwerthaus Kooperation. Deshalb präsentieren wir Ihnen heute den Menschen hinter dem Projekt Wienerberger Massivwerthaus. In einem Interview stellt sich Projektleiter Franz Hirschmann vor und beantwortet persönliche Fragen, präsentiert Zukunftsvisionen und erklärt das Projekt Wienerberger Massivwerthaus prägnant und unterhaltsam.

Hallo Franz, würdest du dich bitte kurz vorstellen, wer bist du und was ist deine Funktion bei Wienerberger?

Ich bin vor 54 Jahren am 17.3. in der Oststeiermark als zweites von drei Kindern auf die Welt gekommen. Wir waren klassische Selbstversorger und ernährten uns ausschließlich von dem, was wir selbst anbauten. Mein Großvater war „Ziegelschlager“ bei einem oststeirischen Ziegelproduzenten, mein Vater Einkäufer bei einer großen Baufirma. Das hat mich geprägt. Mit meiner Frau Birgit lebe ich in Bad Ischl. Wir haben gemeinsam 7 Kinder, von denen 5 noch zu Hause leben. Der Älteste studiert in Wien Wirtschaft.

Bereits 1990 (ich war damals 25) begann ich bei Wienerberger zu arbeiten. Die ersten 10 Jahre war ich für den Verkauf von Ziegeln in Graz und der Südweststeiermark zuständig, ab dem Jahr 2000 auch für das südliche Burgenland. Dank der vielen Innovationen bei Wienerberger wurde es nie langweilig. Ich war von der Entwicklung des N+F Ziegel bis hin zum W.i Ziegel von Anfang an dabei und habe den Wandel vom klassischen Ziegelverkäufer zum Berater für bessere, schnellere und energieeffizientere Lösungen für den Wohnbau und zum Geschäftsentwickler für unsere Kunden durchlaufen.

Du warst lange im Außendienst. Wie bist du Projektleiter für Massivwerthaus geworden?

Der Geschäftsführer von Wienerberger Österreich, Mike Bucher, ist im Oktober 2018 an mich herangetreten und hat mir angeboten das Projekt Massivwerthaus zu übernehmen und neue Ideen einzubringen. Nach kurzer Überlegung war mir klar, dass ich das gerne machen möchte. Warum?

  • Ich mag neue Herausforderungen und ich mag Veränderungen!
  • Bei dem Projekt kann ich meine Begabungen und meine Vision noch besser einsetzen und weitergeben.

Kannst du uns das Projekt Massivwerthaus erklären? Worum geht es bei dem Projekt, wie ist es entstanden und welche Rolle hat Wienerberger dabei?

Die Idee ist vor ca. 20 Jahren entstanden. Zu dieser Zeit hat kaum eine Baufirma Einfamilienhäuser schlüsselfertig anbieten können. Der Boom der Fertigteilhäuser entstand und dem wollten – und müssen wir noch immer – entgegenwirken. Laut einer Meinungsumfrage unter zukünftigen Häuslbauern, liegt der Wunsch ein Fertigteilhaus zu kaufen bei nur 18 %. Schlussendlich sind es jedoch dann 32 %, die in Fertigbauteilweise bauen – in NÖ sind es sogar 43 %. Zwischen der ursprünglichen Vorstellung und dem Kauf eines Einfamilienhauses passiert also etwas. Ich glaube, dass der Konsument nicht weiß, dass der Baumeister um die Ecke beinahe gleich schnell ein schlüsselfertiges Haus errichten kann. Und hier kommt unsere Rolle zu tragen: Wir unterstützen die Baufirmen dabei, die Bekanntheit des Unternehmens zu steigern. Das geschieht auf Messen, mittels Printwerbung und heute vor allem im Internet. Wir stellen die Verbindung zu bereits erfolgreichen Massivwerthaus-Partnern her, welche innerhalb der Kooperation ihre Erfahrung betreffend fertige Ziegelhäuser weitergeben. Das ist für alle Partner ein unvorstellbarer Mehrwert.

Was sind die wichtigsten persönlichen Voraussetzungen für deinen Job?

Ich glaube, dass für jeden Job die Visionskraft (was will ich durch meine Arbeit erreichen/verwirklichen) und Begeisterungsfähigkeit die wichtigsten Voraussetzungen sind. Meine Vision ist es, dass jeder, der sich ein neues Haus errichten möchte das beste und nachhaltigste Ziegelmassivhaus für sein Geld bekommt. Und ich bin zu 100 % überzeugt, dass dies ein W.i-Haus von einen Massivwerthaus Partner ist. Und Begeisterungsfähigkeit gehörte schon immer zu meinem Grundcharakter (lacht).

Welche Voraussetzungen muss eine Baufirma mitbringen, um ein Massivwerthaus Qualitätspartner zu werden?

Die Baufirma muss die Voraussetzung erfüllen, als Generalunternehmen das Haus von der Planung bis zur Schlüsselübergabe fertig zu stellen. Um Mitglied werden zu können, muss sich die Baufirma zu unseren strengen Qualitätskriterien bekennen und auf einem guten wirtschaftlichen Fundament stehen. Das wird von unabhängigen Instituten genauestens überprüft.

Worin siehst du die größten Herausforderungen für das Projekt?

Die größte Herausforderung derzeit ist zugleich auch etwas sehr Positives: Die gute Konjunktur. Die Baufirmen sind gut ausgelastet aber es fehlen die Fachkräfte. Das ist ein Luxusproblem, aber für die Weiterentwicklung doch hinderlich.

Wir ermöglichen den Baumeistern, in einem herausfordernden Geschäftsfeld erfolgreich zu sein. Wenn es richtig gemacht wird, haben sie nach einigen Jahren so viele Referenzen, dass sie uns vielleicht nicht mehr brauchen. Wenn sie jedoch weiterhin mit unseren Bauprodukten ihre Projekte verwirklichen, haben wir auch sehr viel richtiggemacht und unsere Mission hat sich erfüllt. Natürlich streben wir langfristige Partnerschaften an, die auch in der Realität schon über Jahrzehnte bestehen.

Wie gehst du mit stressigen Situationen um? Was machst du als Ausgleich zur Arbeit, woher holst du dir die Energie für deinen Job?

Die ersten 20 Minuten am Tag sind der Stille und dem bewussten Atmen gewidmet. Dabei entstehen in mir oft die besten Ideen. Zusätzlich mache ich so oft wie möglich Yoga und Qi Gong. Qi Gong finde ich auch deswegen so wunderbar, weil man die Übungen überall machen kann, zur Not sogar auf einem Parkplatz zwischen zwei Terminen. Meine Familie gibt mir natürlich auch Kraft. Unsere zwei Nachzügler David und Jasmine (3 und 4,5 Jahre) bringen mich immer sehr schnell in das Hier und Jetzt.

Was an deinem neuen Aufgabengebiet macht dir am meisten Spaß?

Ich bin bei meiner neuen Tätigkeit in ganz Österreich unterwegs. Es bereitet mir viel Freude, neue Orte und neue Menschen kennen zu lernen und meine Vision und meine Begeisterung weiterzugeben.

Zu guter Letzt wagen wir einen Blick in die Zukunft. Wo wird sich das Thema Bauen in den nächsten 20 bis 30 Jahren hin entwickeln? 

Sicherlich zu Gesamtlösungen, wie wir das jetzt schon beim Massivwerthaus anbieten. Jedes Haus wird mehr Energie produzieren, als es verbraucht. Es wird noch mehr saniert werden, das ist im Grunde auch notwendig. Es kann nicht sein, dass tausende Wohnungen und Häuser leer stehen und dabei wertvolle Grünfläche = Kühlmasse vernichtet wird. Und warum soll eine Sanierung nicht auch ein Massivwerthaus sein? Wir bieten für den Sanierungsbereich bereits jetzt viele Lösungen an, vom gedämmten Innenwandziegel zu nachträglich eingebauten Ziegeldecken bis zum Dach. Bei vielen alten Wohnhäusern sind noch Holztramdecken eingebaut und die müssen ersetzt werden, da gibt es viel zu tun.

Danke für das Interview!

Ich danke für das Gespräch und für euer Interesse mehr über das Wienerberger Massivwerthaus zu erfahren.

By |2019-10-24T06:53:23+00:0024.10.2019|Massivwerthaus|Kommentare deaktiviert für Massivwerthaus Projektleiter Franz Hirschmann ganz persönlich