Ein kleiner Leitfaden für die eigene Wellnessoase

/, Planungstipps, Wohngesundheit/Ein kleiner Leitfaden für die eigene Wellnessoase

Ein kleiner Leitfaden für die eigene Wellnessoase

Wenn es draußen kalt wird, träumen viele von einer Wellnessoase in den eigenen vier Wänden. Egal ob Dampfbad, Infrarotkabine oder klassische Sauna, sie alle spenden Wärme, geben uns in den kalten Wintertagen die nötige Energie und bieten eine wunderbare Art der Entspannung. In gewohntem Ambiente kann man relaxt mehrere Saunagänge genießen und sich zwischendurch in den eigenen vier Wänden ausruhen.

Doch welche Varianten gibt es, wo ist der richtige Ort dafür und welche technischen Voraussetzungen braucht es? Diese und noch weitere Fragen möchten wir im folgenden Leitfaden klären.

Dampfbad, Infrarotkabine, Sauna – die Unterschiede

Die klassische finnische Sauna

Die klassische Sauna ist eine Kabine aus Holz, die mittels Ofen auf 80 – 90 Grad erhitzt wird. Damit die Sauna auf die gewünschte Temperatur kommt, braucht es je nach Modell eine 15 – 20-minütige Vorlaufzeit. In der Sauna hat es dann idealerweise eine Luftfeuchtigkeit von ca. 10 %. Das Schwitzen und das danach folgende Wechselspiel von heiß und kalt regen den Kreislauf an, sorgen für Entspannung und machen den Körper widerstandsfähiger gegen Infekte.

Die Infrarotkabine

In der Infrarotkabine beträgt die Temperatur nur zwischen 32 – 36° C. Hier üben spezielle Strahler am Rücken und an den Beinen einen wohltuenden Wärmereiz aus. Es wird somit direkt die Haut anstatt der Luft erwärmt. Auch die Infrarotkabine regt den Kreislauf an und stärkt das Immunsystem. Zusätzlich wirken sich die Infrarotstrahlen positiv auf die Gelenke aus, sodass chronische Schmerzen gelindert werden. Zudem benötigt die Infrarotkabine keine Vorlaufzeit und spart somit Strom. Abgesehen davon sind Infrarotkabinen auch kleiner und benötigen keinen eigenen Starkstromanschluss.

Das Dampfbad

Bei Dampfbädern wird die Hitze im Raum – wie der Name schon sagt – mittels Dampf erzeugt. Durch die höhere Luftfeuchtigkeit können die Temperaturen niedriger sein und sind somit weniger belastend für den Kreislauf. Der Dampf wirkt sich positiv auf die Atemwege und die Haut aus. Zusätzlich können Dampfbäder in Multifunktionsduschen untergebracht werden. Dies spart nochmal Platz.

Den passenden Ort für die Wellnessoase finden

Früher wurde die Sauna gerne im letzten Eck des Kellers versteckt. Dies hat allerdings den Nachteil, dass diese so seltener genutzt wird. Es braucht das entsprechende Wohlfühlambiente, damit Wellness zu Hause auch Spaß macht. Deshalb sollten Sie Ihrer persönlichen Sauna auch einen entsprechenden Platz einräumen. Denn es braucht nicht nur Platz für das Modell an sich, auch eine Dusche, eine Möglichkeit für Frischluftzufuhr und eine gemütliche Ruhezone mit schönem Ausblick bzw. Ambiente sollten sich in der Nähe befinden. Als Möglichkeit bietet sich ein großes Badezimmer an, ein eigenes Zimmer in der Nähe des Schlafzimmers oder vielleicht der Dachboden. Eine andere Variante könnte sein den Wellnessraum als Wintergarten zu realisieren oder anstatt der Garage eine Ruhe-Oase mit Ausblick im Keller einzurichten. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Am wichtigsten dabei ist der entsprechende Platzbedarf für eine richtige Wohlfühloase.

Die technischen Voraussetzungen

Der Raum

Damit eine Sauna oder ein Dampfbad umgesetzt werden können, braucht es einen glatten und wasserfesten Untergrund. Fliesen eignen sich dafür am besten.

Die Abkühlung

Damit der Saunagang gesundheitlich seine volle Wirkung zeigen kann, sollten sich Hitze und Abkühlung abwechseln. Eine kalte Duschmöglichkeit, sollte sich deshalb ganz in der Nähe befinden.

Die Frischluftzufuhr

Damit in der Sauna durch das Schwitzwasser kein Schimmel entsteht, benötigt diese eine ausreichende Belüftungsmöglichkeit. Außerdem ist nach dem Saunagang Frischluft zu empfehlen, ein Fenster oder eine Terrassentür, sind deshalb sehr zu empfehlen. Sollte dies nicht möglich sein, so sollte zumindest eine ausreichende mechanische Belüftung für Frischluft sorgen.

Der Stromanschluss

Eine Sauna und Dampfbad benötigen einen Starkstromanschluss. Das heißt, es muss eine Zuleitung von 380 Volt gewährleistet sein. Bei einer Infrarotkabine und kleineren Dampfbad-Modellen reicht auch ein gewöhnlicher Stromanschluss von 220 Volt.

Die Kosten

Egal ob Sie sich für eine Infrarotkabine, eine Sauna oder ein Dampfbad entscheiden, die Kosten der jeweiligen Modelle variieren Stark. Je nach Hersteller, Größe und Design können Sie von ca. 900 Euro bis mehrere Tausend Euro in eine eigenen Wellnessoase investieren.

Wichtig ist in der Planungsphase nur, dass sie unseren planenden Baumeistern Ihre Wünsche kommunizieren, sodass diese Ihre Ideen in die Planung mitaufnehmen und auch die technisch notwendigen Voraussetzungen miteinplanen können.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Planung Ihrer eigenen Wohlfühloase.

Massiv schöne Grüße

Ihr Wienerberger Massivwerthaus Serviceteam
Hausbau_Starterpaket_FB_Blog_18

By | 2018-11-15T12:39:16+00:00 14.11.2018|Massivwerthaus, Planungstipps, Wohngesundheit|0 Comments

Leave A Comment