Die Wohnbauförderung – die wichtigsten Fakten im Überblick

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Die Wohnbauförderung – die wichtigsten Fakten im Überblick

Die Wohnbauförderung ist für viele nach wie vor eine beliebte Finanzierungsform beim Hausbau. Jedoch gilt zu sagen, dass die Wohnbauförderung Ländersache ist und die Voraussetzungen, Förderhöhen und –arten in jedem Bundesland unterschiedlich sind.

Die Voraussetzungen für die Wohnbauförderung

Staatsangehörigkeit: Alle österreichischen und volljährigen Staatsbürger, die Eigentümer eines Grundstückes sind, können um eine Wohnbauförderung in Österreich ansuchen. Wobei EU Bürger Österreichern gleich gestellt sind.

Hauptwohnsitz: Grundsätzlich können nur Häuser gefördert werden, welche später auch als Hauptwohnsitz genutzt werden. Denn Nebenwohnsitze sind von den Förderungen ausgeschlossen. In manchen Fällen kann es auch vorkommen, dass Landesbeamte dies 6 Monate nach der Fertigstellung stichprobenartig überprüfen.

Direkte Antragstellung: Der Antrag der Wohnbauförderung muss von den zukünftigen Hausbesitzern selbst gestellt werden. Gerne sind Ihnen unsere erfahrenen Baumeister aber dabei behilflich.

Die unterschiedlichen Förderungen

Wie vorhin beschrieben, liegt die Wohnbauförderung bei den einzelnen Bundesländern. Je nach Förderung wird entweder mittels besonders günstigem Darlehen gefördert oder durch einmaligen nicht rückzahlpflichtigen Baukostenzuschuss. Sowohl die Einkommensgrenzen als auch die Höhe und die Art der Förderung unterscheiden sich dabei. Hier finden Sie einen kurzen Überblick zu der österreichischen Wohnbauförderung nach Bundesländern aufgeteilt.

Im Bundesland Niederösterreich liegt das Hauptaugenmerk der Förderung auf energiesparendem Bauen wie z.B. die Förderung von Passivhäusern. Damit Förderungen vollständig ausgezahlt werden können, dürfen die Einkommensgrenzen von jährlich 40.000 Euro bei einer Person, 65.000 Euro bei zwei Personen und 8000 Euro bei jeder weiteren Person nicht überschritten werden. Gibt es eine Überschreitung des Einkommens bis zu 10%, dann verringert sich die Förderung um 20%. Bei einer Einkommensüberschreitung von 20% verringert sich die Förderung um 50 %. Darüber hinaus ist eine Wohnbauförderung nicht mehr möglich.

Weitere Details:

Abteilung Wohnungsförderung NÖ

Auch in Oberösterreich wird der Bau des Eigenheims gefördert. Zudem werden Solaranlagen, Photovoltaiksysteme und die Installation von Alarmanlagen entweder durch ein Darlehen oder eine Einmal-Förderung unterstützt. Die Einkommensgrenzen betragen in Oberösterreich bei einer Person jährlich 37.000 Euro, bei zwei Personen 55.000 Euro, für jede weitere Person 5.000 Euro. Bei einer Überschreitung der Obergrenzen um max. 10 %, 20 % bzw. 30 % wird eine um 25 %, 50 % bzw. 75 % verminderte Förderung gewährt.

Weitere Details:

Amt der Oberösterreichischen Landesregierung – Abteilung Wohnbauförderung

Steiermark

In der Steiermark werden bei der Wohnbauförderung besonders Jungfamilien und Energiesparmaßnahmen berücksichtigt. Auch Maßnahmen für die Barrierefreiheit werden gefördert.

Auch in der Steiermark gibt es Einkommensobergrenzen für eine mögliche Förderung. Bei einer Person im Haushalt liegt diese bei jährlich 34.000 Euro, bei zwei Personen bei 51.000 Euro und jede weitere Person erhöht die Grenze um 4.500 Euro pro Jahr. Wenn die Obergrenzen um mehr als 900 Euro überschritten werden, dann reduziert sich die Förderung um 20 %.

Weitere Details:

Amt der Steirischen Landesregierung

Kärnten

Auch in Kärnten ist die Schaffung des ersten Hausstandes für Jungfamilien besonders gefördert. Erst im Mai 2017 wurden die Einkommensgrenzen erhöht, um so mehr Menschen die Wohnbauförderung zu ermöglichen. Jetzt liegen die Einkommensgrenzen für eine Person im Haushalt bei jährlich 38.000 Euro, für zwei Personen bei 55.000 Euro, für drei Personen bei 55.000 Euro, für vier Personen bei 60.000 Euro. Für jede weitere Person gelten plus 6.000 Euro.

Weitere Details

Kärntner Landesregierung – Abteilung 9

Burgenland

Das Hauptaugenmerk in der burgenländischen Wohnbauförderung liegt in der Schaffung von leistbarem Wohnraum, hoher Qualität und Umweltverträglichkeit. Im  Burgenland ist neben der Einkommensgrenze auch die Größe bzw. die Wohnnutzfläche ein entscheidender Faktor, der sich auf die Förderung auswirkt. Das heißt bei Häusern, die die Wohnnutzfläche von 200m² überschreiten, reduziert sich der Förderungsbetrag für jeden überschrittenen Quadratmeter um einen Prozentpunkt. Bei einem Haus von 230m² Wohnnutzfläche ergäbe das eine Reduzierung um 30%. Unabhängig davon gelten Einkommensobergrenzen. Für eine Person im Haushalt liegt diese bei jährlich 36.500 Euro, für zwei Personen bei 55.000 Euro, für drei bei 57.500 Euro, für vier bei 62.500 Euro und bei fünf bei 67.500 Euro.

Weitere Details:

Amt der Burgenländischen Landesregierung – Abteilung 6

Vorarlberg:

In Vorarlberg liegt das Hauptaugenmerk der Förderung auf den Bereichen Energieoptimierung, Ökologie und Barrierefreiheit. Auch eine verdichtete Bauweise und kompakte Eigenheime werden stärker gefördert. Die Einkommensgrenze liegt für einen Einpersonenhaushalt bei 3.100 Euro, für Zwei- und Mehrpersonenhaushalte wurde die Obergrenze mit 5.500 Euro festgelegt.

Weiter Details:

Vorarlberger Landesregierung – Abteilung Wohnbauförderung

Tirol:

In Tirol wird eine Wohnbauförderung für bedarfsgerechten, leistbaren und qualitätsvollen Wohnraum zur Verfügung gestellt. Diese soll Wohnraum leichter leistbar machen. Die Einkommensgrenzen werden hierbei monatlich bemessen und berechnen sich wie folgt: 2850,- Euro bei einer Person im Haushalt, 4.650 Euro bei zwei Personen, 5.000 Euro bei drei Personen und 5.350 bei vier Personen. Für jede weitere Person gilt ein Plus von 350 Euro. Für jede begonnene 100 Euro Überschreitung der Einkommensgrenze gilt eine Kürzung von 25 %.

Weitere Details:

Amt der Tiroler Landesregierung – Abteilung Wohnbauförderung

Salzburg:

In Salzburg gibt es ebenfalls eine Förderung, die auch an die Wohnnutzfläche gebunden ist. Hier wird die Förderung ab einer Wohnnutzfläche von 150m² gekürzt und bei einer Größe von 216m² ist keine Förderung mehr möglich. Zusätzlich gibt es wie in jedem Bundesland eine Einkommensgrenze. Diese bemisst sich wie folgt: eine Person 35.880, zwei Personen 55.200, drei Personen 59.340, vier Personen 66.240, fünf Personen 70.380, sechs Personen 74.520 und mehr als sechs Personen 80.040.

Weitere Details:

Land Salzburg Wohnbauförderung

Wien

Auch in Wien gibt es eine Obergrenze der förderbaren Wohnnutzfläche. Diese darf 150m² nicht übersteigen. Als Einkommensgrenze wurden folgende Höhen festgelegt: bei einer Person 52.020 Euro, bei zwei Personen 77.500 Euro, bei drei Personen 87.710 Euro, bei vier Personen 97.900 Euro und für jede weitere Person 5.710 Euro.

Weitere Details:

Wien Wohnbauförderung

Wir hoffen, Sie fanden diesen Überblick hilfreich. Eine Förderung ohne Bedingungen möchten wir Ihnen noch ans Herz legen: unser Hausbau Starterpaket. Damit erhalten Sie für die Entwurfsplanung einen Rabatt von 200,- Euro. Holen Sie sich das Paket hier. Sie erhalten zusätzlich auch noch eine Checkliste für das Grundstück, eine Checkliste für die Planung und den Ziegelhaus Ideen Katalog 2018 als PDF zu Ihrer Inspiration.

Massiv schöne Grüße

Ihr Wienerberger Massivwerthaus Serviceteam

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By |2018-02-14T10:28:14+00:0014.02.2018|Baukosten, Massivwerthaus, Planungstipps|1 Comment

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  1. Förderungen und Beihilfen - Besserwohnen April 16, 2019 at 9:38 am

    […] Massivwerthaus.at […]

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